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Diakonie-Kolleg Hannover

Internationale Pflegeklasse gestartet

Sie kommen aus zehn Ländern, die Hälfte aus fünf afrikanischen Staaten. In Pflegeklasse P2.26 ist Lehrerin Britta Laing die einzige deutschstämmige Person. Jetzt wohnen sie in Garbsen, Burgdorf, Celle und Hannover, die vier Algerier gerade mal seit fünf Tagen. Gestern haben sie ihre dreijährige generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau und Pflegefachmann aufgenommen. „Unsere jungen Menschen reichen nicht“, sagt Britta Laing und macht ihnen Mut, dass sie wohl auch nach der Ausbildung eine Perspektive in Deutschland haben. Denn genau danach fragen sie schon am zweiten Tag. 

In der Einführungswoche am Diakonie-Kolleg Hannover geht es ums Kennenlernen dieser bunt-gemischten Klasse, auch der Schule, des Stephansstiftsgeländes mit einer Action-Bound-Tour, der Stadt Hannover mit Maschsee und Neuem Rathaus. In einer ersten Runde berichten sie „von dem Besten aus ihrem Heimatland“: Viel leckere Gerichte werden genannt und die schöne Natur.  

Diese Klasse sei die zweite ohne deutschstämmige Schülerinnen und Schüler, erzählt Britta Laing. Und sie ist die erste ohne Schulbücher.  Die digitale Lernplattform I care PLUS ermöglicht es den Auszubildenden, Wissen interaktiv und mit EBooks zu vertiefen. Alle sprechen sehr gut Deutsch, denn B2-Level ist Voraussetzung. Gleichwohl bemühen sich die Lehrer:innen, Sprichwörter, Umgangssprache und Schachtelsätze zu vermeiden. Der Unterricht erfolgt sprachsensibel. Ein zusätzlicher „Berufssprachkurs Pflege“ wird angeboten. 

Warum lernen sie Pflege in Deutschland? Abdellah aus Algerien will „Menschen helfen und unterstützen“. Oleksandr aus der Ukraine, übrigens gelernter Pastor, sagt: „Ich möchte Menschen dienen“. Amine aus Algerien möchte den alten Menschen etwas zurückgeben, Mohammad aus dem Iran möchte ihnen zuhören, Grace aus Kamerun sie in schwierigen Situationen unterstützen. „Ich möchte mit meinem Herzen arbeiten, nicht nur mit meinem Kopf“, sagt Younes aus Algerien. Jasur aus Usbekistan stammt aus einer medizinisch gebildeten Familie, denn Tante und Onkel sind Apotheker:in und die Schwester Krankenschwester, wie er stolz erzählt. Einige wollen nach der Ausbildung möglichst studieren, einige mit dem Gelernten in das Heimatland zurückgehen, um dort zu helfen. 

Was haben sie am ersten Schultag gelernt? Luisa aus Rumänien sagt es nach der Schulrallye so: „Teamarbeit ist ganz wichtig!“.  

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